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Die richtige Basis für Schalter und Steckdosen

Unterputzdosen & Hohlwanddosen richtig setzen: Abstand, Tiefe und Montage erklärt

Ob massive Ziegelwand oder Gipskarton: Schalter, Steckdosen und viele weitere Einbaugeräte benötigen die passende Installationsdose. Erfahre, wann Du eine Unterputzdose oder Hohlwanddose brauchst, welche Tiefe sinnvoll ist, worauf Du bei mehreren Dosen achten solltest und wie die Vorbereitung sauber gelingt.

Das Wichtigste auf einen Blick
  • Unterputzdosen für massive Wände
  • Hohlwanddosen für geeignete Platten- und Trockenbauwände
  • bei Hohlwanddosen häufig 68 mm Fräsloch
  • Dosentiefe frühzeitig planen
  • Mehrfachkombinationen exakt ausrichten
Hohlwanddose in einer Gipskartonwand
Nicht jede Dose passt in jede Wand

Was sind Unterputzdosen und Hohlwanddosen?

Installationsdosen bilden die mechanische Grundlage für Schalter, Steckdosen, Datendosen und zahlreiche weitere Unterputzgeräte.

Welche Dose verwendet wird, richtet sich vor allem nach dem Wandaufbau. Eine massive Ziegel- oder Mauerwerkswand benötigt ein anderes Befestigungsprinzip als eine Gipskarton- oder Trockenbauwand.

  • Wandart vor der Bestellung feststellen
  • Einbautiefe berücksichtigen
  • Anzahl der Geräte festlegen
  • Leitungs- und Rohreinführungen planen
  • ausreichend Platz für Klemmen und Aktoren vorsehen
 
Installationsdose und Abzweigdose sind nicht automatisch dasselbe

Gerätedosen dienen hauptsächlich zur Aufnahme von Schaltern, Steckdosen und ähnlichen Einbaugeräten. Für umfangreiche Leitungsverbindungen oder Verteilungen können andere beziehungsweise größere Dosen erforderlich sein.

Wandaufbau entscheidet

Unterputzdose oder Hohlwanddose – welche brauche ich?

Massive Wand

Unterputzdose

Unterputzdosen werden in massive Baustoffe beziehungsweise dafür geeignete Wandkonstruktionen eingesetzt.

  • Ziegelmauerwerk
  • Massivwand
  • geeignete Mauersteine
  • je nach System auch besondere Betonlösungen
  • Fixierung mit geeignetem Setzmaterial beziehungsweise System
Trockenbau

Hohlwanddose

Hohlwanddosen besitzen einen Halterand und Befestigungselemente, die sich hinter der Platte verspannen.

  • Gipskarton
  • Trockenbauplatten
  • geeignete Hohlwandkonstruktionen
  • definiertes Fräsloch erforderlich
  • Plattenstärke beachten
Die Bauform bestimmt die Befestigung

Eine normale Unterputzdose sollte nicht einfach in eine Gipskartonplatte eingesetzt werden. Umgekehrt ist eine Hohlwanddose mit ihren Befestigungslaschen nicht als klassische Lösung für massives Mauerwerk gedacht.

Tiefe Dosen schaffen wertvollen Installationsraum

45 mm oder 60 mm – welche Dosentiefe ist sinnvoll?

Die benötigte Dosentiefe hängt nicht nur vom Schalter oder der Steckdose ab. Auch Leiter, Klemmen, Verbindungselemente und zusätzliche elektronische Komponenten benötigen Platz.

Flach

Ca. 45 mm Tiefe

Eine flachere Dose kann bei einfachen Installationen ausreichend sein, wenn der vorhandene Wandaufbau nur begrenzte Tiefe zulässt.

  • geringer Platzbedarf
  • für einfache Geräteeinsätze
  • weniger Raum für zusätzliche Klemmen
  • weniger Reserve für spätere Erweiterungen
Tief

Ca. 60 mm Tiefe

Eine tiefe Gerätedose bietet mehr Platz hinter Schalter oder Steckdose und erleichtert viele Installationen deutlich.

  • mehr Platz für Leiter
  • mehr Platz für Verbindungsklemmen
  • geeigneter für viele Unterputz-Aktoren
  • mehr Reserve bei Nachrüstung
  • komfortableres Arbeiten
 
Wenn der Wandaufbau es zulässt, bietet eine tiefere Dose häufig Vorteile

Gerade bei modernen Installationen mit Smart-Home-Aktoren, zusätzlichen Klemmen oder mehreren Leitungen wird der Platz hinter dem eigentlichen Einsatz schnell knapp.

Mehrfachrahmen benötigen präzise Positionen

Welchen Abstand brauchen mehrere Unterputzdosen?

Bei mehreren Schaltern oder Steckdosen nebeneinander müssen die Dosen exakt auf das verwendete Schalterprogramm abgestimmt positioniert werden.

Bei vielen europäischen Schalterprogrammen liegt das übliche Achsmaß innerhalb einer Kombination bei etwa 71 mm von Dosenmitte zu Dosenmitte. Entscheidend ist jedoch immer das konkrete Dosensystem und Schalterprogramm.

01

Achsmaß prüfen

Der Abstand wird von der Mitte einer Dose bis zur Mitte der nächsten Dose gemessen.

02

Exakt ausrichten

Bereits wenige Millimeter Abweichung können bei einem Mehrfachrahmen später sichtbar werden.

03

Waagrecht oder senkrecht

Das Achsmaß gilt entsprechend auch bei vertikal angeordneten Gerätekombinationen.

04

Koppelbare Dosen nutzen

Koppelbare Gerätedosen können die korrekte Positionierung mehrerer Dosen erleichtern.

 
Nicht erst beim Montieren des Rahmens kontrollieren

Mehrfachkombinationen sollten bereits beim Setzen der Dosen exakt ausgerichtet werden. Ein schief oder falsch gesetzter Dosenabstand lässt sich nach dem Verputzen beziehungsweise Schließen der Wand nur noch aufwendig korrigieren.

Gute Vorbereitung verhindert spätere Probleme

Was sollte vor dem Setzen der Dosen geklärt werden?

01

Wandart

Massivwand, Gipskarton, Holzwerkstoff oder spezielle Wandkonstruktion bestimmen die passende Dose.

02

Position

Steckdosen und Schalter anhand der Raumplanung, Möbel und späteren Nutzung positionieren.

03

Anzahl

Einzelgerät oder Zwei-, Drei-, Vier- beziehungsweise Mehrfachkombination festlegen.

04

Dosentiefe

Frühzeitig überlegen, ob zusätzliche Klemmen, Aktoren oder Leitungen Platz benötigen.

05

Leitungseinführung

Festlegen, aus welcher Richtung Rohre oder Leitungen in die Dose geführt werden.

06

Schalterprogramm

Rahmenabmessungen und Gerätekombination bereits vor der endgültigen Positionierung berücksichtigen.

Es gibt keine universelle Steckdosenhöhe für jede Anwendung

Montagehöhen richten sich unter anderem nach Planung, Nutzung, Möbeln, Barrierefreiheit und den geltenden Installationsvorgaben. Deshalb sollte die Position bewusst geplant und nicht pauschal mit einem einzigen Maß übernommen werden.

Massive Wand sauber vorbereiten

Unterputzdosen richtig setzen

Bei massiven Wänden wird zunächst eine passende Öffnung hergestellt und die Dose anschließend mit einem für Wand und Dosensystem geeigneten Material fixiert.

01

Position exakt anzeichnen

Mittelpunkt beziehungsweise Kombination anhand der geplanten Geräteposition markieren und mit Wasserwaage oder geeignetem Messwerkzeug kontrollieren.

02

Wand auf Leitungen prüfen

Vor Bohren, Stemmen oder Fräsen sicherstellen, dass sich an dieser Stelle keine bestehenden Leitungen, Rohre oder anderen Installationen befinden.

03

Öffnung herstellen

Das Dosenloch passend zu Dose, Baustoff und verwendetem Werkzeug herstellen. Dabei ausreichend Tiefe für Dose und Setzmaterial vorsehen.

04

Leitungswege vorbereiten

Installationsrohre beziehungsweise Leitungen bis zur Dose führen und geeignete Einführungen öffnen.

05

Dose einsetzen und ausrichten

Die Dose mit geeignetem Setzmaterial stabil fixieren und exakt auf die spätere fertige Wandoberfläche ausrichten.

06

Position nochmals kontrollieren

Vor dem Abbinden beziehungsweise Aushärten Höhe, Achsabstand und waagrechte beziehungsweise senkrechte Ausrichtung prüfen.

 
Fertige Wandoberfläche berücksichtigen

Die Dose sollte nicht nur auf das rohe Mauerwerk, sondern auf die spätere Putz- beziehungsweise Wandoberfläche abgestimmt gesetzt werden. Zu tief oder zu weit herausstehende Dosen erschweren die spätere Gerätemontage.

Exaktes Fräsloch ist entscheidend

Hohlwanddosen richtig setzen

Bei einer Hohlwanddose wird ein exakt passendes Loch in die Platte gefräst. Der Halterand liegt anschließend auf der Vorderseite auf, während Befestigungslaschen die Dose von hinten gegen die Platte ziehen.

01

Position anzeichnen

Mittelpunkt beziehungsweise alle Mittelpunkte einer Mehrfachkombination exakt markieren.

02

Hohlraum kontrollieren

Vor dem Bohren prüfen, ob Ständerprofile, Leitungen, Rohre oder Dämmmaterial an der vorgesehenen Position liegen.

03

Loch fräsen

Für viele gängige Hohlwanddosen wird ein Fräsloch mit 68 mm Durchmesser benötigt. Maßgeblich ist immer die konkrete Produktangabe.

04

Leitungen beziehungsweise Rohre einführen

Nur die tatsächlich benötigten Einführungen öffnen und dabei vorhandene Membranen beziehungsweise Zugentlastungen nicht unnötig beschädigen.

05

Dose einsetzen

Die Dose bis zum Halterand in das Fräsloch einsetzen und gerade ausrichten.

06

Befestigungsschrauben anziehen

Beim Anziehen bewegen sich die Befestigungslaschen hinter die Platte und verspannen die Dose zwischen Halterand und Wandrückseite.

 
Befestigungsschrauben nicht überdrehen

Zu starkes Anziehen kann Befestigungselemente oder Gipskarton beschädigen. Die Dose muss fest sitzen, ohne die Platte unnötig zu belasten.

2-fach, 3-fach oder noch größer

Mehrere Dosen nebeneinander richtig setzen

Mehrfachkombinationen benötigen mehr Präzision als eine einzelne Dose. Besonders wichtig sind identische Höhe, korrektes Achsmaß und eine gerade Linie.

01

Alle Mittelpunkte anzeichnen

Nicht von Lochkante zu Lochkante messen, sondern mit dem vorgesehenen Achsmaß arbeiten.

02

Wasserwaage verwenden

Horizontale beziehungsweise vertikale Kombination vollständig ausrichten.

03

Dosen koppeln

Bei dafür vorgesehenen Modellen erleichtert eine mechanische Kopplung den korrekten Abstand.

04

Rahmen mitdenken

Die spätere Mehrfachabdeckung benötigt gleichmäßige und exakt positionierte Geräteeinsätze.

05

Genug Tiefe vorsehen

Gerade in Kombinationen laufen häufig mehrere Leitungen zusammen.

06

Vor dem Schließen kontrollieren

Bei Trockenbau sollte die komplette Kombination vor Abschluss der Wand nochmals geprüft werden.

Bei luftdichten Gebäudehüllen besonders wichtig

Wann braucht man wind- oder luftdichte Hohlwanddosen?

In modernen Außenwand- und Trockenbaukonstruktionen kann eine luftdichte Ebene Bestandteil des Gebäude- und Energiekonzepts sein. Eine ungeeignete Installationsdose kann diese Ebene beeinträchtigen.

Standarddose

Für geeignete Innenwände

Eine klassische Hohlwanddose kann in normalen Trockenbau-Innenwänden ausreichend sein.

  • klassische Trennwand
  • keine besondere Luftdichtheit gefordert
  • einfache Leitungsdurchführungen
  • unterschiedliche Tiefen verfügbar
Luftdicht

Für besondere Wandaufbauten

Wind- beziehungsweise luftdichte Hohlwanddosen besitzen geeignete Membranen für Leitungs- und Rohreinführungen.

  • geringerer unkontrollierter Luftaustausch
  • Einführungen mit Membran
  • für entsprechende Wandkonstruktionen
  • Montage sorgfältig durchführen
 
Eine luftdichte Dose macht eine Wand nicht automatisch luftdicht

Die gesamte Konstruktion – einschließlich Leitungsdurchführungen, Folienanschlüssen und weiteren Einbauteilen – muss zum geplanten Luftdichtheitskonzept passen.

Leitungswege bereits vor dem Setzen planen

Installationsrohre und Leitungen in die Dose führen

Die Position der Leitungs- beziehungsweise Rohreinführungen sollte vor dem Einsetzen der Dose feststehen.

01

Nur benötigte Öffnungen verwenden

Unnötig geöffnete Einführungen erschweren insbesondere bei luftdichten Dosen die saubere Installation.

02

Rohre nicht verspannen

Das Installationsrohr sollte die Dose nicht aus ihrer korrekten Position drücken.

03

Scharfe Kanten vermeiden

Leiter und Kabel dürfen an Einführungen nicht beschädigt werden.

04

Ausreichend Leiterreserve

Für die spätere fachgerechte Verdrahtung muss eine geeignete Leiterlänge vorhanden sein.

05

Rohrgröße beachten

Die Einführungen der Dose müssen zum verwendeten Installationsrohr passen.

06

Dosenvolumen berücksichtigen

Viele Leiter und Verbindungsklemmen benötigen entsprechend mehr Platz.

Smart Home braucht zusätzlichen Platz

Tiefe Gerätedosen für Unterputz-Aktoren einplanen

Moderne Installationen enthalten immer häufiger Funk-, Zigbee-, WLAN- oder andere Unterputz-Aktoren hinter klassischen Schaltern und Tastern.

Dabei teilen sich Geräteeinsatz, Leiter, Klemmen und Aktor denselben begrenzten Einbauraum.

Einfache Installation

Nur Schalter oder Steckdose

  • wenige Leiter
  • wenige Verbindungsklemmen
  • kein zusätzlicher Aktor
  • geringerer Platzbedarf
Smart Home

Schalter + Aktor + Klemmen

  • zusätzlicher Gerätekörper
  • mehr Leiterverbindungen
  • Neutralleiter eventuell erforderlich
  • mehr Biegeradius notwendig
  • tiefe Dose häufig vorteilhaft
 
Smart Home bereits im Rohbau mitdenken

Eine tiefere Dose kostet bei der Erstinstallation meist nur wenig mehr Aufwand, kann später aber entscheidend sein, wenn Aktoren oder zusätzliche Klemmen nachgerüstet werden sollen.

Nicht nur Ziegel oder Gipskarton

Welche Dose für welche Wand?

Wandart Typische Lösung Besonders beachten
Massives Ziegelmauerwerk Unterputzdose Setztiefe und geeignetes Befestigungsmaterial
Gipskarton / Trockenbau Hohlwanddose Fräsloch, Plattenstärke und Hohlraumtiefe
Außenwand in Trockenbauweise gegebenenfalls luftdichte Hohlwanddose Luftdichtheit und Wärmedämmung
Holzwerkstoffplatte geeignete Hohlwand- beziehungsweise Systemdose Plattenstärke und Herstellerfreigabe
Beton spezielle Beton- beziehungsweise Systemdose Bauphase und Schalung berücksichtigen
Wärmedämmverbund oder besondere Konstruktion spezielles Dosensystem Wärmebrücke, Befestigung und Zulassung
Die Wandart immer vor der Produktauswahl kennen

Besonders bei Sanierungen können hinter Putz oder Platten unerwartete Wandaufbauten vorhanden sein. Eine vorherige Prüfung verhindert falsch ausgewählte Dosen.

Kleine Ungenauigkeiten werden später sichtbar

Typische Fehler beim Setzen von Installationsdosen

01

Falsche Dose für die Wand

Eine Unterputzdose wird in einer Hohlwand oder eine ungeeignete Hohlwanddose in einer Massivwand verwendet.

02

Dose zu tief gesetzt

Der spätere Geräteeinsatz sitzt nicht sauber auf der fertigen Wandoberfläche.

03

Dose steht zu weit heraus

Rahmen und Abdeckungen können nicht plan an der Wand aufliegen.

04

Mehrfachkombination schief

Ein kleiner Fehler beim Setzen fällt nach der Montage eines langen Rahmens deutlich auf.

05

Zu flache Dose gewählt

Für Leiter, Klemmen und elektronische Aktoren bleibt zu wenig Platz.

06

Hohlwandloch zu groß

Der Halterand besitzt nicht mehr ausreichend Auflagefläche.

07

Befestigung überdreht

Bei Hohlwänden können Platte oder Befestigungslaschen beschädigt werden.

08

Leitungen hinter der Bohrstelle übersehen

Beim Bohren oder Fräsen können vorhandene Elektro-, Wasser- oder andere Leitungen beschädigt werden.

Passende Dose für Deine Wand auswählen

Unterputzdosen, Hohlwanddosen und Zubehör

Bei elektro-24.at findest Du unterschiedliche Dosentypen und Tiefen für massive Wände, Trockenbau und besondere Installationssituationen.

01

Unterputzdosen

Gerätedosen für klassische Installationen in geeigneten massiven Wänden.

02

Hohlwanddosen

Installationsdosen für Gipskarton, Trockenbau und weitere geeignete Hohlwandkonstruktionen.

03

Installationsdosen & Zubehör

Weitere Dosen, Deckel und passendes Installationsmaterial für unterschiedliche Anwendungen.

 
Beispiel aus dem elektro-24 Sortiment

Unsere klassischen Hohlwanddosen sind unter anderem mit 68 mm Fräsdurchmesser und 45 beziehungsweise 60 mm Tiefe verfügbar. Außerdem gibt es winddichte Varianten mit Membraneinführungen für besondere Wandkonstruktionen.

Vor dem Bohren einmal komplett durchgehen

Checkliste für Unterputz- und Hohlwanddosen

Planung

Welche Dose brauche ich?

  • Welche Wandart liegt vor?
  • Wie dick ist die Wand beziehungsweise Platte?
  • Wie viel Einbautiefe steht zur Verfügung?
  • Einzel- oder Mehrfachkombination?
  • Welches Schalterprogramm wird verwendet?
  • Soll später ein Aktor eingebaut werden?
  • Ist eine luftdichte Ausführung notwendig?
  • Wie kommen Leitungen oder Rohre zur Dose?
Montage

Vor dem endgültigen Fixieren prüfen

  • Position korrekt?
  • keine vorhandene Leitung im Bohrbereich?
  • Höhe richtig?
  • Mehrfachkombination gerade?
  • Achsabstand korrekt?
  • Dosentiefe ausreichend?
  • Dose passend zur fertigen Wandoberfläche?
  • alle Einführungen sauber ausgeführt?
Häufige Fragen verständlich beantwortet

Fragen zu Unterputzdosen und Hohlwanddosen

Was ist der Unterschied zwischen Unterputzdose und Hohlwanddose?

Unterputzdosen werden für geeignete massive Wände verwendet und dort fest eingesetzt. Hohlwanddosen sind für Platten- und Trockenbaukonstruktionen vorgesehen und werden mit Befestigungslaschen hinter der Platte verspannt.

Welche Dose brauche ich für eine Gipskartonwand?

Für klassische Gipskarton- und Trockenbauwände werden geeignete Hohlwanddosen verwendet. Plattenstärke, Hohlraumtiefe und gegebenenfalls Anforderungen an Luftdichtheit müssen berücksichtigt werden.

Welche Dose brauche ich für Ziegel?

Für geeignete massive Ziegel- beziehungsweise Mauerwerkswände werden normalerweise Unterputzdosen eingesetzt und mit einem passenden Setzsystem stabil in der Wand befestigt.

Welchen Durchmesser hat das Loch für eine Hohlwanddose?

Viele gängige runde Hohlwanddosen benötigen ein Fräsloch von 68 mm. Maßgeblich ist jedoch immer die Angabe des konkreten Herstellers beziehungsweise der verwendeten Dose.

Wie tief sollte eine Gerätedose sein?

Das hängt von Wandaufbau und Installation ab. Flachere Dosen mit etwa 45 mm können bei einfachen Anwendungen ausreichend sein. Tiefere Varianten mit etwa 60 mm bieten mehr Platz für Leiter, Klemmen und Unterputz-Aktoren.

Welchen Abstand brauchen zwei Unterputzdosen?

Bei vielen üblichen europäischen Schalterprogrammen wird innerhalb einer Kombination mit einem Achsmaß von etwa 71 mm gearbeitet. Entscheidend sind jedoch das konkrete Dosensystem und das verwendete Schalterprogramm.

Kann ich mehrere Hohlwanddosen nebeneinander setzen?

Ja. Für Zwei-, Drei- oder Mehrfachkombinationen müssen die Mittelpunkte exakt positioniert und die Dosen gerade ausgerichtet werden. Koppelbare Modelle können die Montage erleichtern.

Wann sollte ich eine tiefe Unterputzdose verwenden?

Eine tiefe Dose ist besonders sinnvoll, wenn mehrere Leitungen, Verbindungsklemmen oder zusätzliche Unterputz-Aktoren hinter dem Schalter beziehungsweise der Steckdose Platz benötigen.

Was ist eine winddichte Hohlwanddose?

Wind- beziehungsweise luftdichte Hohlwanddosen besitzen geeignete Membranen an den Leitungs- und Rohreinführungen und werden bei Wandkonstruktionen eingesetzt, bei denen die Luftdichtheit besonders berücksichtigt werden muss.

Wie befestigt sich eine Hohlwanddose?

Beim Anziehen der dafür vorgesehenen Schrauben bewegen sich Befestigungslaschen hinter die Wandplatte. Dadurch wird die Dose zwischen Halterand auf der Vorderseite und den Laschen auf der Rückseite verspannt.

Darf eine Unterputzdose tiefer als der Putz sitzen?

Die Dose sollte so geplant und gesetzt werden, dass der spätere Geräteeinsatz korrekt zur fertigen Wandoberfläche montiert werden kann. Stark zu tief sitzende Dosen können zusätzliche Maßnahmen erforderlich machen.

Kann ich hinter einem Lichtschalter einen Smart-Home-Aktor einbauen?

Das hängt von Aktor, Schalter, Leitungsführung und verfügbarem Platz ab. Eine tiefe Gerätedose bietet dafür häufig bessere Voraussetzungen.

Kann ich Unterputzdosen selbst setzen?

Mechanische Vorarbeiten müssen fachgerecht erfolgen und dürfen keine vorhandenen Leitungen oder Bauteile beschädigen. Die Planung, Verdrahtung, der Anschluss und die Prüfung der festen Elektroinstallation müssen entsprechend den geltenden Anforderungen durch qualifizierte beziehungsweise berechtigte Fachpersonen erfolgen.

Muss ich beim Bohren nach vorhandenen Leitungen suchen?

Ja. Vor Bohren, Fräsen oder Stemmen muss geprüft werden, ob sich im Arbeitsbereich Stromleitungen, Wasserleitungen, Heizungsrohre oder andere Installationen befinden.

Die passende Dose für Deine Wand

Unterputz- und Hohlwanddosen entdecken

Wähle Gerätedosen passend zu Wandaufbau, Einbautiefe und geplanter Installation – von klassischen Unterputzdosen bis zu tiefen und winddichten Hohlwanddosen.

Wichtiger Hinweis

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und Produktauswahl. Wandkonstruktion, Dosentyp, Montageart, Leitungsführung und Einbautiefe müssen zum jeweiligen Bauvorhaben passen. Vor Bohr-, Fräs- oder Stemmarbeiten müssen vorhandene Leitungen und andere Installationen berücksichtigt werden. Arbeiten an der festen Elektroinstallation – insbesondere Leitungsdimensionierung, Verdrahtung, Anschluss, Schutzmaßnahmen, Inbetriebnahme und Prüfung – müssen entsprechend den geltenden gesetzlichen Vorgaben und technischen Regeln durch entsprechend qualifizierte beziehungsweise berechtigte Fachpersonen durchgeführt werden.

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